Google Ads auf Landigpage oder Startseite?

Nur mal eine Frage - Sie suchen etwas auf Google, wollen vielleicht sogar etwas kaufen. Die erste Anzeige spricht Sie an (Key-Word passt) und klicken drauf. Auf der sich öffnenden Seite finden Sie alles, nur nicht das, wonach Sie gesucht haben. Was machen Sie jetzt? --> KLICK

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Genau so läuft es ab. Und bitte glauben Sie mir, über diese Art und Weise wird jede Minute gutes Geld verschwendet. Das Wichtigste, was wir sicherstellen müssen, dass der Interessent an den Stellen, wo wir es versprechen, die Informationen erhält, die er haben will.

Das wird Relevanz genannt. Relevanz baut Vertrauen auf, Relevanz zeigt dem Interessenten, dass wir der Experte sind, den unsere Werbung versprochen hat.

Worum geht es in diesem Artikel

Dieser Artikel beschäftigt sich vor allem mit dem Thema Relevanz. Schaffen Sie es, zur richtigen Zeit, an der richtigen Stelle relevante Informationen zu platzieren, wird/muss der Interessent darauf reagieren...

Was bedeutet Relevanz?

Die heutige Zeit ist sehr schnelllebig geworden. Kaum ein Mensch nimmt sich noch die Zeit Dinge genussvoll zu tun. Selbst die Buchung für den lang ersehnten Urlaub muss in Rekordzeit über die Bühne gehen.

Was bedeutet das für die Werbetreibenden, vor allem für die im Internet ansässigen? Wir dürfen diesem Wunsch des zukünftigen Kunden nachkommen oder er klickt einfach weiter.

Wie ist oft die Realität?

Wie bereits oben beschrieben, wird Werbung sehr oft auf die Startseite einer Internet-Präsenz gelinkt. Hier findet der interessierte Leser alles, was er sich erträumen kann.

Nur eins findet er nicht - seine Reise für 699 Euro Sonderpreis nach Mallorca. Dafür hat er ja den gesamten Katalog.... Denkt der Anbieter.

Doch unser Kunde will nicht suchen. Er ist es gewohnt, seine Information mit einem Klick zu erhalten. Und damit liegt er richtig. Sind Sie mit Ihrer Webstruktur auf die Vorstellungen des Kunden eingestellt?

Wie könnte (sollte) es sein?

Der Besucher hat bei Google eingegeben "Familienurlaub Mallorca Aktionspreis". Ihre Anzeige bei Google Ads verspricht dies vollmundig.

Was will der Besucher auf Ihrer Seite sehen, wenn er die Anzeige geklickt hat?

Ihr Familienurlaub zum Aktionspreis von heute nur 699 Euro!

Das wäre eine für ihn relevante Information.

Nehmen wir einen Fotografen aus dem schönen Dresden, der sich auf Industrie- und Produktfotografie spezialisiert hat. Auf der Webseite hat er neben seinen Spezialgebieten auch die Randbereiche seiner Tätigkeit dargestellt.

Ein Besucher, der in die Google Suche eingeben hat "Industriefotografie Dresden" wird eine Webseite sehen wollen, auf der er lesen kann - Fotograf "XYZ" aus Dresden ist spezialisiert auf Industriefotografie und verspricht seinem Kunden hoch-professionelle Ergebnisse.

Landet der Suchende auf der allgemeinen Startseite mit allen möglichen Angeboten des Fotografen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass er sich sofort wieder verabschiedet.

Also, wie sollte die Verkettung funktionieren?

  • Der Fotograf will Leistungen der Industriefotografie bewerben
  • Er definiert für sich, wie er seine Leistungen und seine Professionalität in beste (authentische) Licht rückt.
  • Jetzt erstellt er (oder lässt erstellen) eine Landigpage, deren Inhalt sich ausschließlich mit Industriefotografie beschäftigt.
  • Jetzt wird die Werbeanzeige bei Google oder Facebook geschalten. Als Keyword bzw. in den Interessen (Facebook Kundenfilter) wird "Industriefotografie" definiert.
  • Der Besucher klickt auf die Anzeige und landet auf der dafür erschaffenen Landingpage. Dies ist zu 100% relevant.
  • Der Kunde fordert weitere Informationen an.

Kurzes Rechenbeispiel

Ja, eine solche Kette zu installieren kostet Geld und Zeit. Doch rechnen Sie sich einmal aus, was fehlgeleitete, unwirksame Werbung im Internet kostet.

  • Das Key-Word "Industriefotografie Dresden" wird etwa 100 mal pro Monat bei Google eingegeben.
  • Der Klick auf eine Anzeige mit diesem Key-Word kostet SIE etwa 3,60 €
  • Falls die Anzeige gut ist und auf Platz Eins bei Google gerankt wird, klicken etwa 70% aller Suchenden auf diese Anzeige.
  • Dies bedeutet: 70 mal 3,60 Euro = 252 Euro
  • Landet der Suchende auf einer un-relevanten Seite (wie z.B. auf Ihrer Startseite) klickt er weg.
  • Saldo - ausgegeben 252 Euro - eingenommen 0 Euro =
    252 Euro Verlust.

Das macht keine Freude oder? Wie viele Monate wollen Sie Google dieses Geld schenken?

Welche Rolle spielt hierfür der Wunsch-Kunden-Avatar?

Welche Kraft hat Ihre Werbeanzeige, wenn sie vom Wording (vom Inhalt) genau auf den Kunden ausgerichtet ist? Sehr viel, denn sie spricht ihn direkt "mit seinen Worten" an. Wobei dies bei der Werbeanzeige nur eingeschränkt möglich ist.

Anders ist es auf der Seite, auf der der Suchende nach dem Klick auf Ihre Anzeige landet - auf der Landingpage.

Hier haben Sie ausreichend Gelegenheit, sich zum Thema des Key-Words zu äußern. Die Landingpage verwendet dabei genau die Ausdrucksweise, die Ihr Wunschkunde vermutlich haben wird.

Anders herum wird selbst die Landingpage Menschen, die Ihrem Wunschkunden eher nicht entsprechen, auch nur sehr wenig ansprechen. Wie eng das zu sehen ist, hängt sehr stark vom konkreten Thema ab.

Die Möglichkeit für Sie besteht darin, dass Sie vor dem Schalten von Anzeigen, ja selbst vor Erstellung Ihrer Webseite ganz klare Vorstellungen darüber haben sollten, wer Ihr Wunschkunde ist.

Hier finden Sie eine Anleitung zum Erstellen eines Wunschkunden-Avatars.

Was ist eine Landingpage und weshalb soll Werbung auf sie gelenkt werden?

Eine Landingpage hat nur eine einzige Aufgabe - Sie soll den Interessenten dazu bewegen etwas ganz Bestimmtes zu tun:

  • Einen Button zu einem Angebot zu klicken
  • Sich in ein OptIn einzutragen (E-Mail-Adresse erfassen)
  • Einen Termin zu buchen
  • Sie per Buttonklick anzurufen
  • und anderes mehr

Das ist auch der Grund, weshalb eine Landingpage einen bestimmten Aufbau hat. Vor allem soll sie eines tun - dem Besucher so viele Nutzenargumente für Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu geben, wie möglich.

Eine Landingpage enthält keine ablenkenden Elemente. Also auch keine unnötigen Menüpunkte oder Buttons, die zu anderen Seiten der Webpräsenz führen.

Achtung - Eine Landingpage, auf die Sie Werbung von Facebook schicken, kann sehr einfach gehalten sein, hier zählt nur das Angebot.

Google hat sehr genaue Vorstellungen, wie eine Landingpage aussehen muss, auf die eine Google-Ads Anzeigen zeigen darf.

Hier nur soviel dazu - Google will ein Menü haben. Wichtige Menü-Punkte sind eine "Über mich" Seite und ein Menüpunkt zu weiteren Informationen (Content) zum Thema (also zum Key-Word).

Ein Fazit

Sie haben es jederzeit in der Hand Ihrem Wunschkunden die relevanten Informationen anzuzeigen, die er durch die Key-Word-Suche ausgelöst hat.

Tun Sie das nicht, verbrennen Sie je nach Gebiet mehr oder etwas weniger Geld UND bekommen nicht das, was Sie wollten - Einen Kunden.

Vor der Relevanz steht die Beschäftigung mit dem sogenannten Wunschkunden-Avatar. Ist dieser Ihnen bekannt, finden Sie auch die perfekte Ansprache für diese Besucher.

Die Folge ist, der Besucher hat, so wie er tickt, gar keine andere Wahl, als Ihren Aufforderungen zu folgen, das wird dann CALL-TO-ACTION genannt.

Wir helfen Ihnen gern, Ihren Weg für das Marketing im Internet zu finden. Wo auch immer Sie heute stehen, wir holen Sie ab.

Eine lässige Unterstützung für Sie kann das kostenfreie Möglichkeiten-Gespräch sein. In 30 wertvollen Minuten finden wir einen ersten Ansatz. Sie erhalten mindestens einen Tipp, den Sie sofort umsetzen können.

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Herzliche Grüße
Ihr Thomas Heise

thomasheise
 

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